Chronik
Die Geschichte von Miréon im Zeitstrahl.
Das Schwarze Herz
Das Schwarze Herz
Vor aller Zeit ruht im Nichts eine perfekte, schwarze Kraft. Reinste Geometrie, makellos geordnet, so vollkommen, dass nichts neben ihr bestehen kann. Alles, was sich nähert, löst sich auf[cite: 4, 5, 44, 45].
Der Bruch
Der Bruch
Dann geschieht das Unwahrscheinliche. Eine einzelne, winzige Pilzspore, kaum mehr als Staub, treibt durch das Nichts – nicht aus Absicht, nicht aus Kraft, zu klein, um zerstört zu werden. Sie schwebt mitten ins Schwarze Herz – und es zerbricht.
Myrr erwacht
Myrr erwacht
Myrr, der riesige Urzeitpilz, beginnt zu wachsen, umhüllt die Splitter. Doch das Schwarz lässt sich nicht ganz tilgen. Im Norden bleiben tödlich strahlende Felsen zurück, im Süden sammeln sich dunkle Schwaden, die sich in schwarzen Blitzen entladen.
Die zwei Titanen
Die zwei Titanen
Als Antwort treibt Myrr zwei gewaltige Pilzwälder aus: Zylphar im Norden und Gormond im Süden. Sie stehen Äonen, binden Strahlung, schlucken Gase und versuchen zu halten, was nicht gehalten werden kann.
Kerun, Gigant von Gormond
Kerun, Gigant von Gormond
Über Gormond erhebt sich ein gigantischer Pilz: Kerun. Ein tosendes Gewitter entreisst ihm die Krone, doch der Stamm trotzt Jahrtausende den Stürmen und wird von den Blitzen verkohlt und gehärtet. So wird er «Kerun der dunkle Wächter».
Das Scheitern der Wälder
Das Scheitern der Wälder
Die Wälder geben nach. Im Norden zerfällt Zylphar, von der Strahlung verwandelt, in den weißen, glitzernden Sand der Wüste Hiflzar. Im Süden verbrennt Gormond durch dunkle Blitze – nur Kerun bleibt weiter stehen – und die Kraterlandschaft Mahin-Urd entsteht. Im Westen und Osten füllen sich die Leerräume mit Wasser.
Kerun fällt
Kerun fällt
Ein schwarzer Blitz von nie dagewesener Grösse bringt Kerun zu Fall. Er zersplittert, die Keruniten entstehen.
Die Zuflucht der Königin
Die Zuflucht der Königin
In der Zeit des Scheiterns nähert sich aus den Weiten des Alls die Kramen-Königin auf der Suche nach Zuflucht. Sie legt ihre Eier ins warme Innere des Myrr, und ein neuer Staat beginnt zu wachsen.
Zweite Blüte des Myrr
Beginn des Kramen-Kreislaufs
Beginn des Kramen-Kreislaufs
Als Myrr langsam auskühlt, schaffen die Kramen den Kreislauf: Sie sammeln die kristallinen Hiflsteine im Norden, füllen sie mit ihrem Sekret, laden sie im Süden mit schwarzen Blitzen auf, bringen erstmals Lauma in die Welt und neue Wärme in den Myrr. So prägen sie fortan das Klima dieser Welt.
Dritte Bluete des Myrr
Dritte Bluete des Myrr
Die Entstehung von Lauma und die neue Erwärmung des Myrr durch den Kramen-Kreislauf lassen auf dem Kontinent in nie gekannter Geschwindigkeit neue Pflanzen- und Tierarten entstehen.
Landung der Alenari
Landung der Alenari
Die Schiffe der Alenari erreichen Miréon. Sie bringen Pflanzen, Tiere und die Myrnal als Sklaven mit.
Gründung von Naruba
Bau der Universität Ulnar
Lauma-Expeditionen
Lauma-Expeditionen
Im Auftrag der Universität von Ulnar leitet Almyra die Grosse eine Reihe von Expeditionen nach Mahin-Urd. Alenari-Wissenschaftler und Myrnal-Träger bezwingen das unwegsame Gelände und sammeln erstmals Hiflsteine mit aktivem Lauma.
Das Jahrhundert des Lauma
Das Jahrhundert des Lauma
Ermöglicht durch die Expeditionen von Almyra der Grossen und intensive Forschung in Ulnar entstehen Zahlreiche auf Lauma basierende Technologien und Künste. In Naruba werden mit Lauma Strassen bunt beleuchtet, Fahrzeuge angetrieben, Lebensmittel gekühlt oder Plattformen schweben gelassen. Narabéas Zentrum wird zu einer Stadt der Wunder.
Narubas schwarze Stunde
Narubas schwarze Stunde
Was niemand erwartet hätte wird katastrophale Realität: Ein gigantischer Gewittersturm zieht von Mahin Urd bis nach Naruba. Ein einziger Schwarzer Blitz genügt, um in Zehntausenden Hiflstein-Apparaten Schattenlauma entstehen zu lassen. Als Folge geraten Fahrzeuge ausser Kontrolle, Plattformen stürzen ab, ganze Stadtteile fangen Feuer. Der Wiederaufbau nimmt Jahre in Anspruch, Laumatechnologie wird verboten.
Beginn der Zaritha-Bewegung
Beginn der Zaritha-Bewegung
Die Katastrophe von Naruba hat die Zweiklassen-Gesellschaft in Narabéa offensichtlich gemacht: Die Myrnal wurden von den Rettungstrupps der Alenary systematisch vernachlässigt – hunderte verloren ihr Leben. Progressive Alenari und Myrnal schliessen sich zu den Zaritha zusammen, um die Ungerechtigkeit zu bekämpfen. Sie stossen aber bei einflussreichen Alenari-Familien auf Ablehnung, und müssen aus dem Untergrund arbeiten.
Flucht der Myrnal
Flucht der Myrnal
Orchestriert von der Zaritha-Bewegung flüchten hunderte von versklavten Myrnal aus Naruba.
Erste Marnak-Siedlungen
Erste Marnak-Siedlungen
Die Vorfahren der Marnak erreichen nach ihrer Flucht aus Naruba die Hochebenen des Myrr-Gebirge und gründen erste Siedlungen.
Gründung des Kloster Zarith
Gründung des Kloster Zarith
Die Zaritha gründen am Rand der Wüste Hiflzar das Kloster Zarith.
Erste Siedler auf der Knogl-Halbinsel
Gründung Kragl
Die Schöpfer formieren sich
Die Schöpfer formieren sich
In Belanar erfindet eine exzentrische Gruppe zwischen Kunst und Wissenschaft die Technik des Lauma-Erzählens. Bald schon gelingt ihnen das Manifestieren von Gegenständen und sogar Lebewesen. Von ihren Erfolgen beflügelt nennen sie sich fortan "Die Schöpfer".
Exil auf Aeglwyn
Exil auf Aeglwyn
Gesetzeshüter der Alenari erfahren vom verbotenen Treiben der Schöpfer. Diese müssen Belanar bei Nacht und Nebel verlassen, flüchten nach Nordosten und lassen sich auf dem Berg Aeglwyn nieder, wo sie – unentdeckt vom Rest des Kontinents – ihre Erzählkunst weiter verfeinern.
Geburt von Myrrhuld
Geburt von Myrrhuld
Die Schöpfer machen sich an ihr erstes grosses Werk und manifestieren Schloss Myrrhuld, mitsamt Königin und Hofstaat.
Die Schöpfer im Erzählrausch
Die Schöpfer im Erzählrausch
Die Lauma-Erzählungen der Schöpfer gehen ungebremst weiter. Innert weniger Wochen entstehen Brynth und Ruglwart, städtische und ländliche Bevölkerung, alles in idealisierter Mittelalter-Optik. Ruglbohnenfelder überziehen die Hügel, und die Wälder füllen sich mit manifestierten Wildtieren.
Krönung Amarel von Myrrhuld
Krönung Amarel von Myrrhuld
Die Schöpfer inszenieren die Krönung ihrer manifestierten Königin Amarel als prunkvolles Fest, zu dem Delegationen aus ganz Miréon anreisen. Die anfängliche Belustigung der Gäste über das 'Theaterstück' schlägt in Furcht um, als 100 Mahini mit vergoldeten Panzern aufmarschieren und als 'Myrrhuld-Garde' der Königin die Treue schwören. Das Märchenschloss wird zur politischen Realität.
Explosion von Aeglwyn
Explosion von Aeglwyn
Die Schöpfer verlieren zusehends die Kontrolle über ihr Werk, da sich die Königin dank der Myrrhuld-Garde emanzipiert. In einem wahnhaften Akt versuchen sie, ihr Opus Magnus zu vollenden, durch die Manifestation des ultimativen Fabelwesens: Einem Drachen. Das Experiment übersteigt ihre Fähigkeiten, explodiert und reisst den Aeglwyn-Krater in den Berg. Die Schöpfer sterben im eigenen Feuerwerk.
Die Zeit der Monarchie
Die Zeit der Monarchie
Auch ohne seine Erschaffer existiert das Königreich Myrrhuld weiter. Die Monarchie wird jedoch im Lauf der Jahrzehnte paranoid und dekadent und versucht, Macht und Einfluss über Miréon auszuweiten. Auf dem gsnzen Kontinent werden Verbündete gesucht und Söldner angeworben,
Miréon verbündet sich
Miréon verbündet sich
Die Völker Mireons schliessen sich zusammen, um Amarel und ihren Verbündeten entgegen zu treten. Aus allen Regionen marschieren Armeen gegen Myrrhuld.
Die Nacht der magischen Tiere
Die Nacht der magischen Tiere
Miréons Armeen stehen vor den Toren Myrrhulds. In der Nacht schleichen sich tausende magischer Waldtiere in die Waffenkammern der Königin und stehlen Schwerter und Rüstungen. Amarels Armee kapituliert, nur die Myrrhuld-Garde ist wild entschlossen, ihre Königin bis zuletzt zu verteidigen. Dem Rat von Ulmidr gelingt es, zu verhandeln: Die Monarchin und ihr Hofstaat müssen jegliche Machtansprüche abtreten, dürfen aber weiterhin auf Myrrhuld residieren, mit der Aufgabe, die Tore des Schlosses für alle Reisenden zu öffnen, Die Marnak stürzen die Königinnen-Statue in Brynth. Frynhugl erhält seinen Namen ('Freie Hügel').